Vorgaben zur Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2

 

Testung der Schülerinnen und Schüler in der Schule

Alle Schüler der Grundschule müssen wie auch die Lehrer sowie das an der Schule beschäftigte Personal einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als drei Tage sein darf.

  • In der Schule können sich Schüler unter Aufsicht des Lehrers im Klassenverband zweimal in der Woche selbst testen.
  • Diese Tests finden in der Regel am Montag und am Donnerstag zu Beginn der ersten Unterrichtsstunde statt.
  • Der Test ist kostenfrei. Zur Vorbereitung auf die Testung können Sie und ihre Kinder sich das Erklärvideo des Kultusministeriums unter folgendem Link ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=8P-izXYIvBQ


Wegfall der qualifizierten Selbstauskunft über die Durchführung eines Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (nach COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV))

Die bisherige Möglichkeit nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, den zweimaligen Test pro Woche auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zuhause machen zu können, hat die Bundesregierung durch eine eigene Regelung ersetzt. Nunmehr ist im Ergebnis vorgesehen, dass diese Tests in den Schulen unter Aufsicht vorgenommen werden müssen. Die bisherige qualifizierte Selbstauskunft entfällt damit, da das Bundesrecht hier unmittelbar gilt.


Anzuerkennen sind darüber hinaus auch Testnachweise, die

  1. im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt sind oder
  2. von einem Leistungserbringer nach S 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung vorgenommen oder überwacht wurden (u. a. Testzentren).

Bei den unter a) und b) genannten Testnachweisen darf die zu Grunde liegende Testung maximal 24 Stunden zurückliegen.

Hinsichtlich der Auswirkungen bei Schülerinnen und Schülern, die aufgrund einer Behinderung den Selbsttest nicht durchführen können, erfolgt eine Abstimmung zum weiteren Vorgehen mit einem weiteren Schreiben an die Schulleiterinnen und Schulleiter der Förderschulen.

Wird weder der Testung an der Schule zugestimmt noch ein Nachweis zum Negativtest nach den oben genannten Varianten a) und b) vorgelegt, dann ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Schülerinnen und Schüler müssen die Lernzeit zu Hause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt.


Umgang mit positiven Testergebnissen 

In Folge der Etablierung der Selbsttests (sog. Laien-Test, LT) im Schulalltag und der aktuell gültigen Allgemeinverfügung des Landkreises Bautzen vom 19.04.2021 gilt ab sofort die nachfolgend dargestellte Vorgehensweise:

1. Positiver Laientest (LT) außerhalb der Schule

  1. Nur das positiv getestete Kind bzw. die positiv getestete Lehrkraft gilt als Verdachtsperson und muss sich umgehend absondern, darf die Schule nicht betreten. Die Schule muss umgehend über das positive Ergebnis informiert werden.
  2. Die betroffene Klasse/Gruppe verbleibt in der Schule. Das Gesundheitsamt empfiehlt eine tagaktuelle Testung mit LT der betroffenen Klasse/Gruppe in der Schule. Verantwortlich für die Durchführung ist die Schulleiterin bzw. der Schulleiter.
  3. Die Betroffenen übermitteln in Abstimmung mit der Schule das positive Ergebnis des LT umgehend dem Gesundheitsamt (E-Mail-Postfach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per FAX an 03591 - 5251 - 53299).
  4. Das Gesundheitsamt spricht noch keine Quarantänen für die Kontaktpersonen oder Klassenkameraden aus.
  5. Das positive Testergebnis ist umgehend durch einen PCR-Test (beim Hausarzt, Kinderarzt bzw. Gesundheitsamt) zu bestätigen.
  6. Das PCR-Ergebnis ist ebenfalls umgehend an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Dies gilt sowohl für einen positiven PCR- als auch für einen negativen PCR-Test. Die Regelungen / Arbeitsschritte für einen LT außerhalb der Schule gelten ebenso für alle Klassenstufen und alle Schularten gleichlautend!

2. Positiver Laien-Test (LT) in der Schule

  1. Sobald ein positives Ergebnis mit einem LT (in der Schule durchgeführt), Antigen-Schnelltest oder mit einem PCR-Test vorliegt, ist das positiv getestete Kind bzw. die positiv getestete Lehrkraft und der jeweils betroffene familiäre Haushalt in Quarantäne zu setzen.
  2. Das positive Test-Ergebnis ist umgehend an das Gesundheitsamt an das Mail-Postfach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per FAX an 03591 — 5251 — 53299 zu übersenden.
  3. Sobald das Gesundheitsamt das positive PCR-Ergebnis vorliegen hat, nimmt es zuerst mit der positiv getesteten Person und ihren Haushaltsangehörigen Kontakt auf. Anschließend meldet es sich bei der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter.

Das Gesundheitsamt übermittelt nach der Sachverhaltsermittlung der betroffenen Einrichtung das Schreiben zur Erstinformation zum positiven Befund an die Einrichtung, indem die betroffene Klasse/Gruppe und der Quarantäne-Zeitraum festgelegt werden. Dieses Schreiben dient allen betroffenen Familien als verbindliche Erstinformation. Das Gesundheitsamt Bautzen versendet zeitnah einen konkreten Absonderungsbescheid.

Einen separaten Anruf wird es durch das Gesundheitsamt an die betroffenen Elternhäuser, deren Kinder als Kontaktpersonen gelten, nicht geben.




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